Eine PV-Anlage verändert die Lastsituation des Daches: zusätzliche Eigenlast, bei Aufständerung erhöhte Windsog-Lasten. Versicherer und Netzbetreiber fragen den Standsicherheitsnachweis zunehmend ab. Wir prüfen, ob Ihr Dachstuhl die Anlage trägt, und erstellen den prüffähigen Nachweis.

Philipp Lewald ist M. Sc. Konstruktiver Ingenieurbau und Mitglied der Ingenieurkammer Niedersachsen. Wir erstellen PV-Nachweise für Bestandsdächer, Neubauten, Aufständerungen, Carports und Freiflächenanlagen im Raum Bremen, Achim und Verden.

Wann brauche ich einen Statiker für PV?

Sobald eine PV-Anlage auf ein Bestandsdach kommt, ist die Frage: Trägt der Dachstuhl die Zusatzlast? Versicherer und Netzbetreiber verlangen den Standsicherheitsnachweis zunehmend als Voraussetzung. Bei Aufständerungen auf Flachdächern kommt erhöhte Windsog-Last hinzu, und Carports oder Freiflächenanlagen brauchen ohnehin eine eigene statische Bemessung.

Anwendungsfälle

Symbol Bestandsdach

Bestandsdach

Auf- oder Indach-Montage auf vorhandenem Dachstuhl. Wir prüfen die Tragfähigkeit der Sparren und Auflager.

Symbol Aufständerung Flachdach

Aufständerung Flachdach

Erhöhte Windsog-Last durch Aufständerung: Bemessung von Befestigung oder Ballast.

Symbol Carport-PV

Carport-PV

Tragwerk des Carports plus PV-Aufbau, oder eine PV-Sonderkonstruktion von Grund auf.

Symbol Freifläche und Gewerbedach

Freifläche & Gewerbedach

Pfostenfundamente für Freiflächenanlagen, große Dachflächen auf Gewerbe- und Hallendächern.

Was wir liefern

  • Bestandsaufnahme des Dachstuhls: Sparren, Pfetten, Auflager, vorhandene Reserven
  • Lastberechnung: Eigenlast der Module, Wind, Schnee, ggf. Aufständerung-Windsog
  • Prüffähiger Standsicherheitsnachweis: für Versicherer, Netzbetreiber und Bauamt
  • Verstärkungs-Empfehlung: falls das Dach die Anlage in der geplanten Form nicht trägt

Typische Zusatzlasten

Eine Aufdach-PV-Anlage bringt je nach Modul und Befestigung grob in der Größenordnung 15–25 kg/m² zusätzliche Last auf den Dachstuhl. Bei Aufständerungen auf Flachdächern ist nicht das Gewicht das Hauptthema, sondern der Windsog: Die schräggestellten Module wirken wie Segel. Trägt das Dach die geplante Anlage nicht, gibt es Optionen: zusätzliche Pfetten, Sparren-Verstärkung, leichtere Module oder eine kleinere Anlage. Wir zeigen Ihnen den wirtschaftlichsten Weg.

18+ Jahre

Erfahrung in der Tragwerksplanung

300+

Bearbeitete Bauvorhaben

M.Sc.

Konstruktiver Ingenieurbau · Ingenieurkammer Niedersachsen

Häufige Fragen zur PV-Statik

Brauche ich für eine PV-Anlage einen Statiker?

In der Regel ja: Die Montage erhöht die Dachlast (typisch 15–25 kg/m² je nach Modulgewicht und Befestigung) und verändert die Lastableitung. Bei Bestandsdächern muss geprüft werden, ob der Dachstuhl die Zusatzlast trägt; bei Aufständerungen oder Flachdach kommt erhöhte Windlast hinzu. Carports und Freiflächenanlagen benötigen eine eigene statische Bemessung. Versicherer und Netzbetreiber fragen den Standsicherheitsnachweis häufig ab.

Was kostet eine PV-Statik?

Für eine typische Aufdach-Anlage auf einem Bestands-Wohndach ist der Aufwand gut kalkulierbar. Aufständerungen, Carports und Freiflächenanlagen erfordern eine individuelle Bemessung und ein eigenes Angebot. Nennen Sie uns Dachtyp, Modulanzahl und Befestigungsart, dann erhalten Sie zügig einen konkreten Preis.

Was passiert, wenn das Dach die PV-Last nicht trägt?

Dann gibt es Optionen: zusätzliche Pfetten oder Sparren-Auflagen, Verstärkung des Dachstuhls, leichtere Modul-Varianten, eine In-Dach-Lösung oder eine kleinere Anlage. Wir zeigen Ihnen die statisch und wirtschaftlich sinnvollste Variante. Eine Absage ist selten das Ergebnis.

Brauche ich auch für eine Aufständerung auf dem Flachdach eine Statik?

Ja, gerade dann. Eine Aufständerung vergrößert die Windangriffsfläche erheblich: Die Module wirken wie Segel, es entstehen hohe Windsog-Kräfte. Befestigung oder Ballastierung müssen statisch nachgewiesen werden, sonst riskieren Sie Schäden bei Sturm.

Übernehmen Sie auch Statik für Freiflächen-PV oder Carport-PV?

Ja. Bei Freiflächenanlagen bemessen wir die Pfostenfundamente und weisen die Windlasten nach. Bei Carport-PV rechnen wir das Tragwerk des Carports inklusive PV-Aufbau, oder planen eine Solar-Carport-Sonderkonstruktion von Grund auf.

Welche Unterlagen brauchen Sie für die PV-Statik?

Hilfreich sind Angaben zum Dachtyp und Dachaufbau, die geplante Modulanzahl und das Modulgewicht, die Befestigungsart sowie, falls vorhanden, Bestandspläne oder die Dachstuhl-Statik. Bei Bestandsdächern ohne Unterlagen nehmen wir den Dachstuhl vor Ort auf.

PV-Anlage geplant?

Nennen Sie uns Dachtyp und geplante Anlage, wir prüfen die Tragfähigkeit und erstellen den prüffähigen Nachweis.

oder telefonisch: 04202 506 13 0